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08.09.2007

Mit dem „Schülerlunch“ unterstützt der Adventskalender fünf Jahre lang fast 1000 Münchner Kinder

„Wie soll man denn Leistung bringen,
wenn man nichts im Bauch hat?“

Immer mehr arme Familien können das Mittagessen in der Schule nicht mehr bezahlen – Der Adventskalender hilft



In den letzten Jahren gibt es eine wachsende Zahl von Schülern, deren Eltern nicht mehr in der Lage sind, das Mittagessen für ihre Kinder in den Schulen und Kindertageseinrichtungen zu zahlen. Der Adventskalender machte im Jahr 2007 eine überraschende Erbschaft in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Mit dieser stolzen Summe im Rücken hat der Vorstand des Adventskalenders das Projekt "Schülerlunch" gegründet. Für vorerst 5 Jahre sollen bis zu 1000 Münchner Schüler täglich ein warmes Mittagessen erhalten. Dies kostet mehr als 300.000 Euro pro Jahr. In Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat der Stadt München und den Sozialbürgerhäusern wird das Geld an die Schulen verteilt, die ihren Bedarf anmelden. Fast 19.000 Münchner Kinder im Alter bis zu 15 Jahren leben mit ihren Familien von Hartz-IV-Leistungen. Meist sind die Eltern arbeitslos. Doch auch immer häufiger reicht auch das Arbeitseinkommen nicht mehr aus, um die Familie zu ernähren. Unser Spendenaufruf im September 2007 zu diesem traurigen Thema hat wieder einmal die große Hilfsbreitschaft unserer Leser bestätigt. Wir erhielten zusätzlich zur Erbschaft über 100.000 Euro Spenden für den "Schülerlunch" und gewannen einige Dauerspender für dieses Projekt. Es darf nicht sein, dass arme Kinder den wohlhabenderen beim Essen zusehen müssen, oft hungrig in die Schule kommen und noch hungriger nach Hause gehen!